Ela in Köln

11.2.07

Klettern macht frei

Wenn mir noch vor ein paar Wochen jemand gesagt hätte, dass ich Spaß am Klettern finde, dann hätte ich ihn ausgelacht. Aber probieren geht bekanntlich über studieren. Also habe ich vor drei Wochen meinen Mut zusammen genommen und bin mit Dennis und Bogga mitgegangen. Nach den ersten drei Metern wurde mir schon mulmig, für alle die es nicht wissen, ich habe Höhenangst („gehabt“) Erstens waren drei Meter wirklich hoch und zweitens hatte ich kein Vertrauen in das Seil. Also runter mit der Ela. Beim zweiten Mal habe ich dann doch tatsächlich die erste Wand Stufe drei, also Anfänger (weil ich das nun mal bin) mit 10 Metern geschafft. Aber ehrlich erst find das linke Bein an zu zittern, dann der Hintern, die Arme rüber zum rechten. Ich wollte runter! Aber die klare Ansage von Bogga, ich solle loslassen, konnte ich nicht wirklich schnell erfüllen.
Mittlerweile kann ich nicht genug bekommen. Und ich werde auch immer besser. Die Höhenangst ist vergessen und das Vertrauen in das Seil und den der unter sichert ist hergestellt. Am Freitag war mein erfolgreichster Tag. Ich bin 5 Bahnen geklettert und habe auch ein 4+ geschafft.
Gut, bei der Bahn, die sich dir Schlümpfe nennt bin ich dann gescheitert, abgerutscht, Knie blau geschlagen und auch irgendwie eine Wunde an der Innenseite Oberarm zugezogen, aber da bin ich natürlich stolz drauf. Das sieht gefährlich aus.
Meine Oberarme haben noch keinen Umfang von 30cm erreicht, aber sind deutlich definierter geworden. :-)

Hier seht ihr den Meister, wie er die wirklich grauenvolle Blutgrätsche klettert.
































































Und hier seht ihr mich bei meiner 4, die ich so gerne klettere, weil sie ein paar Hindernisse hat und die Sache schwieriger wirken lässt.































































Sobald ich weitere Erfolge verzeichnen kann werde ich es hier mit Vergnügen wieder reinsetzen.

Das tolle am Klettern ist, man kann abschalten. Das einzige über das man nachdenkt ist der nächste Schritt, denn man machen kann. Mit jeder Bahn, die man geschafft hat, hat man wieder ein kleines Erfolgserlebnis. Und jedes Mal setzt man sich ein kleines Ziel, dass auch meistens zu erreichen ist.
Also ein wirklich schöner Sport.

2 Comments:

At 11:42 PM, Anonymous Anonym said...

Liebe Ela, schön, dass dir Klettern soviel Spass bereitet!
Also gibts zum nä. Geb. ´ne Zehnerkarte, Du Schlumpf!

 
At 1:56 PM, Blogger jo said...

Schlumpfine, alle achtung. ich weiss noch vom sziget wie das bei mir war. drei stunden schlaf und um halb drei schon drei pils intus an so ne wand. na ja. da man bezahlt hatte und dann von oben mit der seilbahn runterrutschen konnte, hab ich mich dann von den helfern hochzerren lassen. oben hab ich dann über dem festival getrohnt, mir ein herz genommen und bin wieder runtergerutscht. das klettern kann ich aber noch optimieren.
weiterhin viel spass dabei.

 

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